Mittwoch, 23. November 2011

Leserbrief eines evangelischen Christen

Liebe "menschclemens" Blogger,

als Betroffener aus dem Dekanat Darmstadt-Land habe ich Eueren Blog gesehen und mag, auch wenn es lang her ist, dafür Lob aussprechen. Ich hoffe, Euer Engagement war erfolgreich, wobei ich Erfolg nicht an den Wirkungen auf die Person Bittlinger messen möchte. Personen wie er sind nicht belehrbar, vielleicht kann man jedoch durch Aufklärung vor solchen Personen warnen.

Nach wie vor ist Bittlinger mit Aufgaben der Ökumene im Dekanat Darmstadt-Land beauftragt. Das ist ein Schlag für jeden römisch-katholischen, aber auch für evangelische Christen. Mit seinen Tiraden schadet er nicht dem Vatikan, er schadet der ganzen Kirche, der er die hierarchisch organsierte Existenzberechtigung abspricht. Die Kirche als Leib Christi und das apostolische Amt kommen in seiner Welt nicht vor.

Seine Antwort auf die in unseren Kreisen offene Fragen nach der Art, wie das Petrusamt ausgeübt werden sollte lautet offenbar: "Sch[...] drauf!" Wir ringen auch im evangelischen Kontext um die Kirche, die nun einmal einig, heilig, katholisch und apostolisch sein muss. So ist sie vom Herrn selbst gegründet. Es gibt lutherische Priester und Bischöfe, die aus orthodoxen Kirchen wieder in die apostolische Sukzession gelangt sind und in Verantwortung für die ihnen anvertraute Gemeinde gem. Christi Willen die Eucharistie feiern und das unblutige Opfer vergegenwärtigen. Die Kraft für die Wiedervereinigung der Kirchen muss aus der Heiligen Eucharistie resultieren. Was kann uns mehr einen, als die leibhaftige und wahre Gegenwart unseres Herrn in Brot und Wein?!

Das haben viele evangelische Christen erkannt und werden dafür von Leuten der Marke CB bekämpft. Visitationen und Amstenthebungsverfahren sind zur gängigen Waffe gegen Priester, die die Liturgie in Würde und ordnungsgemäßer Berufung in apostolischer Sukzession zelebrieren wollen, geworden . Das ist natürlich ein totales Gegenmodell zu CBs Geklampfe im "Gottesdienst".

Daher könnt Ihr gerne auch offen auf Eurer Homepage angeben, dass Bittlingers Verhalten nicht nur für römisch-katholische Christen inakzeptabel ist. Seine Art der ganzen Kirche zu schaden und das abendländische Schisma mit seinem kleinen Beitrag zu vertiefen, darf auch evangelischen Christen niemals gleichgültig sein. Dass so jemand ohne Konsequenzen als Ökumenebeauftragter in der Landeskirche verbleiben darf, ist ein Hohn und zeigt, was Schreibtischtäter in ihren kirchlichen Amtsstuben anrichten können.

Also kurz und knapp: Auch evangelische Christen distanzieren sich eindeutig von Bittlinger!

Beten wir, dass wir wieder aufeinander zugehen und dabei an dem festhalten, was die Kirche schon immer geglaubt und gelehrt hat. Denn das ist wahrhaft Kirche und unsere Heimat.

Pax et bonum
TB

Samstag, 4. Oktober 2008

Deutschlandradio Kultur - Bittlinger-Beitrag

Das Skript des Beitrags zu Bittlinger und seinem Papstsong kann hier nachgelesen werden.

Freitag, 3. Oktober 2008

Radio-Beitrag zu "Mensch Benedikt" - Deutschlandradio Kultur

Am Samstag, 4. Oktober, von 16.05 - 17.00 Uhr bringt Deutschlandradio Kultur in seiner Sendung "Religionen" einen Beitrag zu Clemens Bittlingers Song.

Die Journalistin Ulrike Holler hat dafür u.a. ein Interview mit einem der an der Initiative "Katechismus für Bittlinger" beteiligten Blogger geführt.

Montag, 29. September 2008

Leserbrief im Spiegel

Die Spiegel-Redaktion "behält sich vor, Leserbriefe ... gekürzt zu ver­öffent­lichen".

So wurde aus unserer Gegen­dar­stellung (vgl. den Originaltext) der folgende Leser­brief:

"Mit Nach­druck ver­ur­teilen wir Web­logger die Ver­folgung und Be­droh­ung, der sich Clemens Bittlinger aus­gesetzt sieht. Unser Be­gleit­brief, von Ihnen „Schmäh­brief“ genannt, ent­hielt weder Be­schimpf­ungen, Droh­ungen noch eine Auf­forderung, sich zum Katholi­zismus zu be­kehren. Die Aktion „Katechismus für Bittlinger“ wird nicht zentral und straff geführt, sondern von Web­loggern, die sich spontan zusammen­getan haben." (Spiegel 40/2008, S. 13)

Ein Schuft, wer Böses dabei denkt.

Sonntag, 21. September 2008

Radio-Beitrag zu "Mensch Benedikt" - HIT RADIO FFH

In der Sendung "Kreuz und Quer" sendete HIT RADIO FFH heute morgen einen ca. 4-minütigen Beitrag zu Bittlingers Lied "Mensch Benedikt", in dem neben dem Verfasser und Sänger auch einer der Blogger der Initiative "Katechismus für Bittlinger" zu Wort kommt.

Link zum Podcast-Archiv von "Kreuz und Quer", dort unter dem 21. September 2008.

Wir stellen eine Behauptung des Beitrages richtig:

Der Beitrag behauptet, der Begriff "zynisch" beziehe sich in unserem Brief auf Bittlingers Kritik. Dem ist nicht so. Wir behaupten, Bittlinger sehe die Haltung des Papstes und der katholischen Kirche im Bereich "AIDS und Kondome" als zynisch. (Vgl. den Text des Briefes)

Mittwoch, 17. September 2008

Ankündigung: Radiobeitrag zum Song "Mensch Benedikt"

Die Evangelische Kirchenredaktion von Radio FFH bereitet derzeit einen Bericht über die Auseinandersetzung um Clemens Bittlingers Lied "Mensch Benedikt" vor. Neben Pfarrer Bittlinger selbst kommt auch einer der Blogger der "Katechismus für Bittlinger"-Initiative zu Wort.

Der Beitrag wird voraussichtlich am kommenden Sonntag, 21. September 2008, zwischen 7 und 9 Uhr gesendet.

Gegendarstellung für die Spiegel-Redaktion.

Sehr geehrte Spiegel-Redaktion, sehr geehrter Herr Wensierski,

in Ihrem Artikel "Fegefeuer für Protestanten" (Spiegel 38/2008, S.66) bringen Sie uns als Absender der Katechismus-Sendung in direkten Zusammenhang mit Beschimpfungen und Morddrohungen gegen Clemens Bittlinger.

Wir stellen dazu fest:
1. Unser Begleitbrief zur Katechismussendung an Clemens Bittlinger, von Ihnen "Schmähbrief" genannt, enthielt weder Beschimpfungen noch Drohungen noch eine Aufforderung, sich zum Katholizismus zu bekehren. Bereits seit 3. September 2008 ist der Brieftext auf menschclemens.blogspot.com öffentlich einsehbar; ebenfalls am 3. September wurde er mitsamt einer Pressemitteilung zur Aktion "Katechismus für Bittlinger" an deutsche Zeitungen und Nachrichtenagenturen verschickt.

2. Die Aktion "Katechismus für Bittlinger" wird nicht von einer zentral organisierten und straff geführten Spezialeinheit ("Kommando von Glaubensfundamentalisten", P. Wensierski) getragen, sondern von einzelnen Webloggern, die sich spontan zusammen gefunden haben.

3. Mit Nachdruck verurteilen wir die Verfolgung und Bedrohung, der sich Herr Bittlinger zur Zeit ausgesetzt sieht.

Freundliche Grüße

Für die beteiligten Weblogger:



Die beteiligten Weblogs:
Commentarium Catholicum
Credo ut Intelligam
Elsas Nacht(b)revier
Epistulae Tiberii
la fe y la vida
Mater Amata
St. Dymphnas Gedankenwelt
Unzeitgemäße Betrachtungen